Die Operation Olga ist im Rahmen meiner gestalterischen Bachelorarbeit in der Studienvertiefung Style & Design an der Zürcher Hochschule der Künste entstanden.

Das letzte Semester vor meinem Abschluss habe ich als Austauschstudentin in London verbracht. Dabei ist mir aufgefallen, wie anders ich mich an diesem fremden Ort fühlte und auch verhielt. Ich machte es mir zum Ziel, diese tolle Stadt für mich zu entdecken und möglichst viele interessante Menschen kennen zu lernen. Entgegen meiner schweizerischen Natur lernte ich, mit wildfremden Menschen ins Gespräch zu kommen, auch mal alleine an Veranstaltungen zu gehen und blind neue Dinge auszuprobieren.
Ukulele-Kurs in einer Bar? Warum auch nicht. Maskenball? Klar doch. Literatur-Flashmob? Count me in.

Ich gelobte mir auf meiner Rückreise, meine wiedergefundene kindliche Abenteuerlust auch im heimischen Zürich beizubehalten. Doch kaum zuhause, umgeben mit guten Freunden und gewohnten Orten, verfiel ich wieder meiner alten, gemütlichen Routine.
Ihr sei hiermit aber der Kampf angesagt.

Kampf der Routine. Kampf der Komfortzone. 

Mit der Operation Olga möchte ich Events schaffen, an denen man etwas Neues für sich entdecken kann. Events, an denen man angeregte Gespräche mit fremden Menschen führt und an die man auch alleine gehen kann. Sei man nun neu in der Stadt oder möchte einfach ein wenig Abwechslung. Um das ganze etwas spannender zu machen, gibt es bei der Anmeldung nur einen Hinweis, man erfährt aber erst vor Ort, was wir genau machen. Vielleicht bringt uns ein Grosi das Stricken bei. Oder vielleicht lernen wir die Basics des Schwertkampfes. Oder wir gehen im Wald Pilze sammeln. Wer weiss.
Klingt spannend? Dann freuen wir uns auf dich!

Damit das Ganze funktioniert, brauche ich jedoch Leute, die bereit sind, ihre Leidenschaft mit Anderen zu teilen. Dabei muss man kein Experte sein, sondern einfach Spass an etwas haben. Willkommen sind aber natürlich auch Vereine, Schulen, Kursleiter, etc. die von etwas Werbung profitieren könnten. Also scheut euch bitte nicht und meldet euch.

Cheers,
Andi
 

PS: Mein persönliches Online-Portfolio findet ihr übrigens hier.